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Mythos Fachkräftemangel Teil 2

Nachdem ich im letzten Artikel über die Gefahr der selbsterfüllenden Prophezeiung bzgl. des Fachkräftemangel-Glaubens hingewiesen habe, schauen wir uns heute an, wie Talente in einem hart umkämpften Markt gewonnen werden – trotz Fachkräftemangel.

Die gute Nachricht ist, dass das Angebot zwar knapp ist, aber die Wechselwilligkeit ist ungebrochen hoch. Laut der Job-Studie von EY zeigen 48 Prozent der Beschäftigten Interesse an einem Arbeitgeberwechsel. Wie Sie verhindern, dass Ihre besten Leute sich anderweitig umschauen, lesen Sie im nächsten Blogbeitrag.
Zunächst schauen wir uns an, wie Sie die richtigen Kandidaten und Kandidatinnen für sich gewinnen.

Grundsätzlich gibt es viele Kanäle und eine schier endlose Liste an Maßnahmen. Ich spreche nicht über Employer Branding, Benefits oder Prozesseelemente, sondern über die Erhöhung der Attraktivität einzelner Positionen und Möglichkeiten, Kapazität zu schaffen. Mir geht es hier eher um eine generelle Betrachtung insbesondere für schwer zu findende, hochqualifizierte Rollen.

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vakanz ist die Basis jeglicher Recruitingarbeit.

Es ist unabdingbar, dass das Recruiting Team, sich mit jeder Funktion und der Situation der Kollegen genauestens auskennen und sicher stellen, dass alle Hintergründe und Herausforderungen im Arbeitsalltag der Rolle bekannt sind. Sind Recruiter nur oberflächlich mit den inhaltlichen Aspekten vertraut, bringt das Recruiting keinen Mehrwert und Recruitingmaßnahmen verpuffen. Allgemeinplätze, Binsenweisheiten und leere Phrasen sind kontraproduktiv und schrecken eher ab.

Game Changer

Gerade bei „selbsterklärenden“ Rollen, (Steuerberatung, zertifizierte Scrum Master oder Augenarzt, etc.) kann eine differenzierte Stellenbeschreibung Wunder wirken, denn jede Neueinstellung ist anders, da der Kontext sich ständig verändert, z.B. Strategische Ziele, Unternehmenskultur, Teamaufstellung. Wer diese Rollen innehat sucht explizit nach weiterführenden Informationen, um den Jobwechsel zu überlegen und wird sich dorthin wenden, wo diese zu finden sind.

Ich eine große Verfechterin von fundierten Rollenprofilen und durchdachten Stellenausschreibungen. Je intensiver sich Führungskraft und Recruiter mit der Stelle auseinandersetzen, desto prägnanter wird der USP, also das, was diesen Job für eine ganz bestimmte Zielgruppe spannend macht. Die hier investierte Energie amortisiert sich im Laufe Zeit um ein Vielfaches. Man findet schneller die Richtigen, verbringt weniger Zeit in unqualifizierten Gesprächen, kommt eher auf eine persönlicher Ebene mit den Kandidaten und Entscheidungszyklen verkürzen sich. Mitarbeitende haben es leichter Kollegen zu empfehlen, wenn sie etwas mehr in der Hand haben, als nur Buzzwords.

Auf Basis einer ausgefeilten Stellenbeschreibung kann dann je nach Kanal eine überzeugende Ausschreibung erarbeitet werden, z.B. für Mitarbeiterempfehlungsprogramme, Active Sourcing, Headhunter-Briefings, Social Media, und die klassischen Jobportale.
Auch wenn sich nur wenige potentielle Kandidaten auf den einschlägigen Plattformen tummeln, empfiehlt es sich, den „Vielleicht-Interessierten“ und Suchenden den roten Teppich auszurollen und den Bewerbungsprozess so bequem wie möglich zu gestalten. Denn Gelegenheit macht Bewerber. Ich habe häufig erlebt, dass sich Leute gemeldet haben, die gar nicht vorhatten, sich einen neuen Job zu suchen, aber durch ein spontanes „mal schauen“ auf eine Ausschreibung gestoßen sind, die sich vom allgemeinen Blabla so abgehoben haben, dass man es einfach mal probieren wollte.

7 Recruiting Hacks für mehr Attraktivität der einzelnen Rollen

Ein paar Kniffe, wie man Positionen so faszinierend macht, dass potentielle Traumkandidaten gar nicht widerstehen können und wie die richtigen Fachkräfte zu gewinnen sind.

Recruiting Hack 1: Storytelling und Heldenreise

Egal ob im persönlichen Gespräch, auf der Karriereseite oder in der Stellenausschreibung. Content is King, Context is Queen. Und wie die meisten wissen, braucht der König die Königin und umgekehrt, sie gehören zusammen.

Kontext bedeut in diesem Fall, dass jede Rolle eingebettet ist in ein Gesamtkonstrukt. Menschen möchten gerne Teil von etwas Bedeutsamen sein und ihre Selbstwirksamkeit erleben. Nicht nur irgendetwas Größerem, sondern etwas, dass ihnen persönlich wichtig ist. Manche nennen es Purpose, doch ich möchte nicht so weit gehen. Im Unternehmen ist es unwahrscheinlich, dass alle ihrem ganz individuellen Lebenszweck, also ihren Purpose, ausleben können, dennoch soll die eigene Arbeit sichtbaren Mehrwert erzeugen.

Content meint, dass sowohl die Beschreibung der Organisation als auch der einzelnen Rollen aussagekräftigen Inhalt widerspiegeln, nicht nur die üblichen nichts sagenden Buzzwords.

Ich nutze gerne die Elemente der Heldenreise nach Vogler, wenn ich die Geschichte des Unternehmens mit der Organisation zusammen herausarbeite. Fragen, die ich mir z.B. stelle sind, welches Abenteuer steht an, was sind Herausforderungen, wer sind Weggefährten und Alliierte? Wer (im Business auch oft was) sind die Widersacher (z.B. fehlende IT Infrastruktur), welche Mentoren und Vorbilder gibt es? (Wir wollen so sein wie Spotify oder wir wollen wie Amazon sein, aber freundlicher, ), welche Prüfungen und Wegkreuzungen gibt es? Welche Waffen (Methoden und Fähigkeiten) braucht es? Wie sieht die neue Welt in der Zukunft aus?

Sind diese Fragen für das Gesamtunternehmen geklärt, kann das auf die einzelnen Rollen runtergebrochen werden. Mir ist bewusst, dass die Erstellung von Stellenbeschreibungen eine lästige und ungeliebte Aufgabe ist. Ich stoße nicht gerade auf Gegenliebe, wenn ich Führungskräfte um eine Überarbeitung bitte. Warum Zeit in etwas investieren, was schon da ist. Doch durch die Arbeit auf der Metaebene mit einer praktischen Verbindung in den tatsächlichen Alltag, entstehen oft unterschiedliche Beschreibungen, was faktisch gebraucht wird. Am Ende werden völlig neue Aspekte ans Tageslicht befördert, die die Stelle einzigartig und begehrenswert macht – für die Zielgruppe. Führungskräfte entdecken eine neue Begeisterung, da diese Arbeit Ihre Führungsarbeit enorm erleichter. Die Mutigen entwickeln daraus eine Teamaufgabe, was eine unfassbare Teambildungskraft in sich trägt. Bei der Erstellung der Rollenprofile für frischgebackenen Kollegen wird die eigene Relevanz im Team deutlich. Teammitglieder lernen, dass Helden und Heldinnen vielfältig aussehen und alle gleich wichtig sind. Jeder und jede zählt und gewinnen kann man nur zusammen.

Fragen, die beantwortet werden sind: Warum ist diese eine Rolle so unentbehrlich für das Gesamtbild? Was fehlt, wenn es diese Position nicht geben würde? Gerne arbeite ich mit der Job Role Canvas.

Manchmal braucht es die Schleife über den Betriebsrat, doch sind diese meistens positiv überrascht und stimmen den Änderungen gerne zu. Die Stelle ändert sich nicht, aber durch den Kontext und die inhaltliche Vertiefung wird sie verständlicher und attraktiver.

Recruiting Hack 2: Sich auf das Wesentliche konzentrieren statt der eierlegenden Wollmilchsau
Wenn Stellen aus Budgetgründen gestrichen werden, wird oft versucht, Profile zusammenzufassen: Die technische Expertin, die aber auch die Admin und den Support machen soll. Natürlich auch die Entscheidungsvorlage für den Vorstand. Projektleitung auf globaler Ebene gehört selbstverständlich dazu. Die tatsächliche Expertin, die die entsprechenden Qualifikationen mitbringen würde, wird sich darauf nicht bewerben, weil ganz klar herauszulesen ist, dass man in diesem Job nicht erfolgreich werden kann. Diejenigen, die zur Verfügung stehen, haben den Job und die Herausforderungen nicht verstanden und disqualifizieren sich schon von vornherein.

Hier ist wieder eine Prise nicht ernstgemeinter Bissigkeit drin. Es zeigt gleichwohl, wieso sich die Pipeline nicht mit geeigneten Kandidaten füllt.

Das Wichtigste in einer Stellenausschreibung ist Stimmigkeit. Manchmal ist mit wenigen Punkten alles beschrieben, weil sich der Rest daraus ergibt. Auch hier hilft wieder die Heldenreise und die Role Design Canvas. Um was geht es es genau, was soll warum erreicht werden. Welcher Mehrwert soll erreicht werden. Warum ist welche Kompetenz wichtig? Was kann jemand mit Hochschulabschluss besser als jemand, der nur eine Ausbildung vorweist? Warum genau braucht es Teamspirit? Wie wird die Kommunikationsfähigkeit eingesetzt? Dass ein Verkäufer gut verkaufen sollte, muss nicht erwähnt werden. Aber wie genau sieht Verkauf in dieser Rolle aus? Wann fängt Verkauf an und wo hört er auf? Wie wird Qualität im Verkauf gemessen.

Recruiting Hack 3: Expertenrollen mit anspruchsvollen Zielen ausschreiben statt rigide Funktionsbeschreibungen

Stellenausschreibungen sind ein Marketing-Instrument und kein Fact Sheet, in dem jede Kleinigkeit ausgewiesen sein muss. Oft wird Stellenbeschreibung, die zur Evaluierung genutzt werden genau so ausgeschrieben. Aufgaben ändern sich ständig und haben in einer Ausschreibung nichts verloren. Welche Ziele werden gesetzt und wie hänge diese Intentionen mit den Zielen des Teams und der gesamten Organisation zusammen. Was soll nach einem Jahr in der Rolle anders sein oder weiterhin sichergestellt werden unter welchen Voraussetzungen? Woran erkennt man, dass man im Job erfolgreich ist? Wie sieht ein gutes Ergebnis aus und wie sieht ein sehr gutes Ergebnis aus? Wie bestimmen Rahmenbedingungen den Spielraum?

Die Ziele auf der Metaebene haben der Rolle einen Sinn. Um fesselnd zu sein, brauchen Sie einem konkreten Bezug zum Alltag. Wichtig ist, was erreicht werden soll. Statt „Reports erstellen“ lieber „Transparenz und Entscheidungsbasis sicherstellen durch regelmäßiges Reporting“.

Recruiting Hack 4: Sichtbarkeit des Job Potenzials erhöhen
Vorsicht vor ungünstigen Formulierungen und einer trockenen Liste von Aufgaben, die keiner mag. Ich habe oft erlebt, dass sich die tollsten Jobs sich lesen, wie eine Strafversetzung. Veraltet, lieblos, wirr. Oft wird sich darauf konzentriert, was benötigt wird und die Liste an Anforderungen ist länger als die Job Beschreibung. Jeder Job beinhaltet Traumjobkomponenten für das Best Match. Damit meine ich nicht die allgemeinen Benefits, sondern ganz explizit, das, was den Job zum Traumjob macht.

Egal in welchem Kanal, Teamleiter und Recruiter sind gut bedient, wenn sie die konkreten Jobpotentiale aus dem FF formulieren können.

Von außen ist oft nicht erkennbar, welche Chancen und Potenziale der Job bietet und für wen der Job geeignet ist. Birgt es ein Sprungbrett für ein neues Karrierelevel (mehr als andere Jobs), führt der Job zu hoher Visibilität im Unternehmen, Wieviel Selbstverwirklichung und Kreativität ist möglich? Mit welchen herausragenden Persönlichkeiten wird gearbeitet? Ermöglicht der Job mir Familie, Hobby und Pferd gut ins Arbeitsleben zu integrieren?
Die Antworten sind oft nicht bewusst, erhöhen aber die Attraktivität und die Wechselwilligkeit deutlich.

Recruiting Hack 5: Teilzeit und Jobsharing

In der Debatte um Headcounts kommen Teamleiter oft in die Bredouille, wenn sich Teilzeitkräfte bewerben. Hier braucht es ein Umdenken.
Erfahrene Fachkräfte bevorzugen gegebenfalls eine entspannte Routine, wenig Überstunden, ohne an Bedeutung zu verlieren. Sie bringen der Firma mit ihrem geschulten Blick und souveräner Art immensen Mehrwert.
Der Markt ist voll von Menschen, die sich solche Gedanken machen und auch in fortgeschrittenem Alter neuen Herausforderungen stellen. Aber eben zu anderen Bedingungen. Dies öffentlich zu formulieren, eröffnet einen ungeahnten Marktanteil.

Im nächsten Beitrag spreche ich mehr über die internen Möglichkeit.

Recruiting Hack 6: Peanuts and Monkeys

Das Gehalt ist ein Hygienefaktor und steht nach wie vor unter den wichtigsten Kriterien für einen neuen Job. Gehälter haben sich in den letzten Jahren drastisch geändert, ob man das nun gerecht und angemessen empfindet oder nicht. Es ist, was es ist. Es ist eine alte Weisheit, wer zu wenig bezahlt bekommt auch schlechte Qualität. Einfacher ausgedrückt: Wer billig kauft, kauft zweimal. Es braucht dann nicht nur eine Person, sondern andere Müssen die mangelnde Passung ausgleichen.

Mir ist bewusst, dass Tarifverträge oft nicht mehr hergeben oder dass bisherige Teamgefüge gesprengt werden. Es haben sich nicht nur die Gehälter geändert, sondern auch die Rollen selbst. Sie sind in der Regel entweder sehr viel komplexer geworden (z.B. durch einen erhöhten Kommunikations- und Abstimmungsgrad) oder sehr viel einfacher (z.B. durch Automatisierung).

Wurde eine Rolle vor 5 Jahren das letzte Mal bewertet, ist sie mit Sicherheit nicht mehr dem neuesten Stand. Oft lässt sich durch eine neue Bewertung, die Tarifgruppen Zugehörigkeit ändern.
Auch das Teamgefüge muss in solchen Fällen neu bewertet werden. Faire Arbeitgeber bezahlen für eine über die Jahre erweiterte Rolle auch die Erweiterung und nicht nur die üblichen 2% im Jahr.

Wer mit satten Gehaltserhöhungen lockt, wenn man erstmal an Bord ist und sich eingearbeitet hat, zahlt meist einen hohen Preis. Neuankömmlinge merken sehr schnell, wie der Hase läuft, und ziehen entsprechende Konsequenzen. Entweder sie gehen gleich zur Konkurrenz oder passen ihre Leistung der Bezahlung an. Bleiben sie im Unternehmen, macht sich oft Zynismus und Misstrauen breit, was das ganze Team negativ beeinflusst.

Recruiting Hack : Die richtigen KPIs bringen den Erfolg.

Die Anzahl der Kandidaten in der Pipeline ist immer noch einer der beliebtesten Kennzahlen im Recruiting. Leider zeigt sie oft nur die Ineffizienz, aber nicht die Qualität. Idealerweise hat man eine Bewerbung und einen Traumtreffer und eine Entscheidung, die vom Eingang der Unterlagen bis zum Vertragsabschluss nur wenige Tage dauert. Eine volle Pipeline ist meist eher ein Zeichen für eine Allerweltsausschreibung, auf die sich alles und nichts bewirbt, und ein ineffizienter Prozess, in dem Kandidaten zu lange vor sich hin dümpeln.

Bessere Kennzahlen und wertvolle Erkenntnisse sind aber z.B. Tage im Workflow (möglichst wenig), Wann fallen die meisten raus und warum, Wie viele Neueinstellungen werden im Laufe der nächsten zwei Jahre befördert. Wie ist die Candidate Experience, also die Zufriedenheit der Kandidaten im Prozess (z.B. durch eine automatische Umfrage)

Mythos Fachkräftemangel Teil 1

Selbstverursachter Teufelskreis

Fehlende qualifizierte Leute sind ein Problem fast aller Unternehmen. Statistiken von namhaften Institutionen belegen eindeutig, dass in Deutschland zu wenig Fachpersonal zur Verfügung steht. Das Verhältnis von Renteneintritt und Uniabsolventen oder gar Geburten kann Angst machen. Aufträge werden nicht oder nicht gut ausgeführt, weil geeignetes Personal fehlt, Kunden suchen bei der Konkurrenz, die schnell liefert, Zuflucht. Wie das Kaninchen vor der Schlange stehen viele vor leeren Kandidaten Pipelines. Voller Sorge ist die Erklärung: Der Fachkräftemangel. Das Angebot an qualifizierten, motivierten und bezahlbarem Personal ist knapp. Der Schmerz ist real.

All das stimmt, ABER…

Der Fachkräftemangel als Entschuldigung für „Mehr vom Gleichen“ oder völlige Resignation

In Gesprächen mit Geschäftsführung, Management und Recruiting Abteilungen, wird der Fachkräftemangel fast schon fatalistisch heraufbeschwört – obwohl es gar keinen Mangel als solches gibt. Gesamtwirtschaftlich mag das stimmen, wenn man offene Stellen mit zur Verfügung stehenden Qualifikationen vergleicht. Auf individueller Unternehmensebene sieht das aber anders aus. Es existieren heute in jedem Unternehmen große Spielräume, sowohl auf der Angebotsseite, als auf der Nachfrageseite. Gewusst wie, sind diese sehr viel einfacher zu nutzen als gedacht. Weder braucht es in der Regel so viele offene Stellen, noch gibt es zu wenig Bewerber und Bewerberinnen. Firmen, die das verstanden haben, profitieren von entscheidenden Wettbewerbsvorteilen.

Bevor wir über Lösungen sprechen, weise ich auf die Gefahr hin, die von der Haltung „Hilfe, wir haben einen Fachkräftemangel!“ ausgeht. Die besorgniserregenden Statistiken und Studien sind alle korrekt, aber nicht unbedingt „wahr“. Begreifen wir den Fachkräftemangel als unumstößliche Wahrheit, schaffen wir eine Realität, in der wir wenig Handlungsspielraum haben. Die scheinbar ausweglose Situation ist Anlass, sich nicht mehr zu bemühen. Unternehmen und Recruitingabteilungen sind lustlos und frustriert – nach dem Motto „bringt ja eh nichts, ist halt so, sieht man doch überall!“ Im Sport kennt man das: Wer nicht an den Sieg glaubt, der wird nicht gewinnen. Man gibt auf, bevor man überhaupt angefangen hat. Und so dreht sich die Abwärtsspirale immer schneller in die falsche Richtung und der Teufelskreis beginnt.

Viele ziehen die falschen Schlüsse und fatale Fehlentscheidungen werden getroffen. Sich selbst verstärkende Teufelskreisszenarien entstehen.

Teufelskreisszenario 1: Stellen zu lange unbesetzt lassen

Unbesetzte Stellen bedeuten, dass das bestehende Personal Kapazitäten auffangen muss. Dadurch wird der eigentliche Job oft aus Zeitgründen vernachlässigt, die Qualität erodiert. Mehraufwand durch Korrekturbedarf entsteht. Die meisten Menschen möchten gute Arbeit machen und leiden, wenn sie spüren, dass sie ihren eigenen Ansprüchen nicht mehr gerecht werden. Häufig werden Menschen in dieser Situation allein gelassen. Verweise auf Obstkorb, Yoga und andere Angebote des betrieblichen Gesundheitsmanagement wirken nur zynisch.

Schlechte Stimmung durch Überforderung fördert nicht gerade die Leistungsbereitschaft – Rückzug oder Krankheit sind die Folge.

Am Ende entscheiden sich Menschen für die Kündigung. Egal ob innere Kündigung bei Verbleib in der Firma oder ein externer Wechsel – der Bedarf an neuer Kapazität wird unnötig erhöht. Der Fachkräftemangel beginnt erneut einen Teufelskreis.

Besser ist es, mit dem Team gemeinsam zu besprechen, welche Aufgaben ohne Qualitätsverlust übernommen werden und welche nicht. Wie kann man sich anderweitig organisieren, was muss wie an Stakeholder kommuniziert werden, um eine Lösung für alle Seiten zu schaffen. Eine wunderschöne Teamentwicklungsübung, die neue Ideen für Effizienzsteigerung, positive Grundstimmung und Commitment erzeugt.

Teufelskreisszenario 2: Den oder die Nächstbeste einstellen

In Mangel an passenden Bewerbungen wird oft jemand eingestellt, obwohl große Zweifel bestehen. Doch Recruiter und Teamleitung haben das Recruitingziel erstmal erreicht. „Man muss Leuten auch mal ne Chance geben; wird er oder sie dann schon lernen“ ist die stille, aber illusorische Hoffnung. In dem Fall kann man nur hoffen, dass die Fehleinstellung schnell und deutlich erkannt wird und die Person die Position oder sogar das Unternehmen verlässt. Schlimmer ist es, wenn die Person im Unternehmen bleibt, obwohl bekannt ist, dass es keine Idealbesetzung ist. Die Botschaft an alle andere ist dann deutlich: „Das hier ist der neue Standard!“ Leistungsträger überlegen sich dann, ob sie im Unternehmen eine Zukunft haben, ob sich der Einsatz noch lohnt oder ob es besser ist, zu gehen.

Grundsätzlich ist es natürlich richtig, dass viele Talente eine Chance bekommen sollen und man sich sehr viel aneignen kann. Hand auf’s Herz: Hat die Person eine reelle Chance im Job erfolgreich zu werden? Was braucht es dazu und kann dies tatsächlich (nicht nur theoretisch) ermöglicht werden? Ich spreche von z.B. Längere Zeit beim Onboarding, viel Geduld auf Stakeholder-Seite, wenn’s nicht gleich läuft, externe Schulungen, ein Teammitglied, das die intensivere Einarbeitung übernimmt und dafür an anderer Stelle entlastet werden kann, etc. Sind die Möglichkeiten begrenzt, ist es keine Chance, sondern der Weg in die Hölle für das neue Teammitglied.

Teufelskreisszenarion 3: Zum verzweifelten Bittsteller werden

Wer bereits verstanden hat, dass die Candidate Experience das Ah und Oh ist, verfällt im Recruiting-Prozess oft in die Haltung des ergebenen Dieners, der alles für die Traumkandidaten tut. Bloß keine zu anspruchsvollen Fragen, bloß keine Kritik. Lieber keine Stellung beziehen als die Falsche. Lächeln und zu allem ja und Amen sagen, was der Kandidat wünscht. Ich weiß, ich bin hier ein bisschen polemisch. Dennoch passiert es sehr häufig, dass man hauptsächlich von Kandidaten geliebt werden will. Kumpelhafter Austausch wird meist als vermeintliche Augenhöhe getarnt, ist aber oft ein zwar nettes, aber oberflächliches Herumreden. Im besten Fall bleibt es dem Kandidaten als angenehm und sympathisch in Erinnerung, wird jedoch viel häufiger als nichtssagend, wenig professionell und vor allem ohne belastbare Erkenntnis wahrgenommen. Es ist ein großer Unterschied, ob man sich anbiedert und um jeden Preis gefallen will, oder ob man sich seines eigenen Wertes bewusst ist, und demütig im Sinne von kooperativ und wertschätzend auftritt. Andere Arbeitgeber, die sich mehr Tiefe und Selbstbewusstsein bei der Evaluierung der Passung gönnen, gewinnen meistens.

Teufelskreisszenarion 4: Bewerber:innen in der zweiten Reihe parken

Wer kennt das nicht: Man hat jemanden an der Angel, weiß eigentlich, es passt nicht wirklich, aber man weiß ja nicht, was noch kommt. Absagen fühlt sich dann an, wie man sein Sicherheitsnetz in einer unsicheren Zukunft hergibt.

Also wird vertröstet. Und vertröstet. Und vertröstet. Der oder die Kandidatin merkt das natürlich. Die Begeisterung für das Unternehmen oder der Job nimmt ab. Findet sich doch niemand anderes, hat man schon an Tag 1 einen Neuzugang, der erstmal vorsichtig und nicht superengagiert ist. Vielleicht laufen noch andere Bewerbungen, man nimmt den Job erstmal, verhält sich ähnlich loyal und schaut, was noch kommt und nimmt den erstbesten Job, der im Recruitingprozess mehr Commitment dem Menschen gegenüber verspricht. Schlimmstenfalls gibt es eine negative Bewertung auf Arbeitgeberportalen. Die Chance, dass sich dann noch eine bessere Option bewirbt, ist verschwindend gering.

Teufelskreisszenario 5: Ansprüche so tief wie möglich ansetzen.

Im Glauben, dass man eh nicht das erforderliche Profil bekommt, wird gar nicht erst kommuniziert, was das Team braucht. In weiser Voraussicht lässt man tunlichst von vornherein nicht die geringste Hürde aufkommen. Talentierte Ausnahmeprofile brauchen keinen Uni-Abschluss, also gar nicht erst reinschreiben. Erfahrung wird zweifelsfrei benötigt, aber unter gewissen Umständen gelingt auch ein Quereinstieg, usw.

Herauskommt ein Profil, dass bis an die Unkenntlichkeit abgespeckt ist und mehr an eine ungelernte Hilfskraft erinnert, als an den Experten, den man sich erhofft. In diesem Zuge empfehle ich, auf Junior- / Senior Experten Rollen im Titel der Ausschreibung zu verzichten. Denn weder der Junior noch der Senior fühlt sich davon angesprochen. Lieber eine stimmige Einsteigerstelle und eine zusätzliche erfahrene Stelle veröffentlichen.

Der oder die Expertin wünscht sich, in all der Exzellenz gesehen zu werden, egal auf welche Karriereebene. Herausforderungen zu meistern, die andere nicht schaffen. Anspruchsvoll zu sein, kann sehr sexy wirken auf die passenden Kandidaten, die genau nach dieser Stelle suchen, sich aber nicht bewerben, wenn weniger qualifizierte Personen passen. Wer schmeißt schon gerne seine Perlen vor die Säue.

Es braucht einen Paradigmenwechsel

Genug der Teufelskreise. Es geht besser. Lassen Sie uns den Paradigmenwechsel einläuten. Durchbrechen wir die Blockaden und nutzen wir unsere Kreativität: Angenommen, es gäbe keinen Fachkräftemangel. Angenommen, es gibt den oder die beste Platzierung für Ihr Team, was würden Sie tun, um den oder die allerbeste Kandidatin der Welt zu gewinnen?

Meine Ideen, wie der Fachkräftemangel nicht mehr real sondern zum Mythos wird, gibts im hier im nächsten Blogbeitrag.

Ressourcenorientiertes Exit-Management

Was bleibt, wenn jemand geht?

Trennungen, aus welchem Grund auch immer, haben einen Einfluss auf die Team Performance, da sich zwangsläufig die Teamdynamiken ändern. Ist diese Trennung nicht gut gemanagt, also geht jemand einfach, wird eine Lücke hinterlassen. Eine Trennung beinhaltet immer auch einen Trauerprozess, in dem die Vergangenheit hinter sich gelassen wird und die neue (Team-)Konstellation sich finden muss.  Gutes Exit Management besteht aus mindestens drei Perspektiven, das Unternehmen (meist in Form von HR), der / die Mitarbeitende, und die zurückbleibende Organisation bzw. das Team. Lasst uns gemeinsam erkunden, wie aus der Trauer das befreiende Gefühl der möglichen Neuausrichtung wird, damit alle Beteiligten bessere Lösungen finden, der Zusammenhalt und die Teamidentität vertieft und die Produktivität wächst.

XING Puls HR München

Wertschätzende Trennungen

Es gibt Situationen, in denen die Option „Alternativen finden“ für alle Beteiligten der sinnvollste Schritt ist.

Trennung bedeutet einen wesentlichen Einschnitt in das Teamgefüge und eine gewaltige Änderung für den Einzelnen. Eine professionelle Begleitung des Prozesses ist daher Pflicht. Hier wird erarbeitet, wie sich das Team zukünftig aufstellen möchte, es ist also die Chance für eine Standortbestimmung und Neuorientierung, aus der notwendige Lernerlebnisse geschaffen werden. Das Team kann hier erkennen, wie es zukünftig zusammenarbeiten will, was es braucht und wie sich jeder Einzelne auf die neue Situation einstellen sollte. Für den Mitarbeitenden wird ein alternativer Karriereweg gestaltet, der noch besser passt.

Wichtig ist, dass jeder aufgefangen und ermutigt wird, den eigenen Weg zu gehen. Damit ist die Zukunft vielversprechend und praktikabel. Die Trennung wird für alle ein gesichtswahrender Prozess, der Erneuerung, Eigenverantwortung und Teamerlebnis fördert.

Gerne bieten wir ein kostenloses und unverbindliches Sparring mit unserer Expertin Irina Hagen an.

Wie kannst Du die Dich ressourcenorientiert on einem Teammitglied trennen, um die ganze Organisation zu stärken und den Paradigmenwechsel im Team boosten?

  • 30 vertrauensvolle Minuten
  • Perspektiven ermöglichen neue Lösungsansätze
  • Wegfindung, erste Schritte zur direkten Umsetzung
  • Aha-Momente für ungeahntes Potential

Hier kannst Du direkt einen Sparring-Termin online vereinbaren.

Irina Hagen

Muss es denn der Exit sein?

Die Job Crafting Canvas beschreibt eine innovative und wirkungsvolle Methodik in vier Schritten, um „persönliche Geschäftsmodelle“ zu entwickeln und den inneren Antreibern auszurichten. Mitarbeitende lernen, sich an Kundenbedürfnissen zu orientieren. Dies steigert sowohl die Motivation für die eigene Entwicklung als auch das unternehmerische Denken. Statt sich auf kleinteilige Aufgaben und Prozessschritte zu fokussieren, wird gefragt, welchen Mehrwert die Tätigkeit des Einzelnen für das Unternehmen bedeutet. Daraus entstehen neue Karrierewege, die Fähigkeiten, Bedürfnisse und Persönlichkeit des Mitarbeitenden einbeziehen, um sich so optimal an eine sich konstant wandelnde Welt anzupassen oder neue und befriedigendere Alternativen im persönlichen Arbeitsumfeld zu finden.

Die Arbeitswelt von morgen schon jetzt vorbereiten

Die Arbeitswelt von morgen schon jetzt vorbereiten. Aktuelle Herausforderungen gemeinsam meistern. Echte Zusammenarbeit ermöglichen. Teams gestalten, in denen alle ihr Potenzial entfalten können und nachhaltige Ergebnisse geschafft werden. Agilität leben. Verantwortung übernehmen. Lean-Ansätze nutzen und Innovationsmöglichkeiten durch Design Thinking erkennen und realisieren. Unternehmen zu einem Ort machen, in dem Menschlichkeit, Kreativität und Leistung im Einklang mit Wachstum und dem Unternehmenserfolg sind.

Wir wollen die Meta-Ebene und die Welt der Buzzwords verlassen und konkrete Lösungen erarbeiten. In einem kurzen Impuls von einem Experten im jeweiligen Thema geben wir den Rahmen und stellen relevante Perspektiven vor. Der Rest kommt von euch. Wir achten auf eine 100% Beteiligung aller Teilnehmer, so dass verschiedene Perspektiven und Erfahrungsschätze einfliessen.

Dabei geht es darum verschiedene Methoden vorzustellen und auszuprobieren und konkrete Lösungen, die ihr direkt bei euch im Unternehmen umsetzen könnt, zu erarbeiten.
Wir freuen uns, wenn ihr selbst einen Anwendungsfall habt, oder eine Methode ausprobieren wollt. Kurze Nachricht genügt.
Wir arbeiten in kleinen Gruppen und Teams. Daher ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Wir arbeiten an einem Thema auf verschiedenen Workstreams und orientieren uns an den Ansätzen Lean und DesignThinking.

Mitmach-Workshop MenschWert

Female Leadership - Wie Frauen Ihre Kraft entfalten

Ressourcen sinnvoll nutzen

Frauen müssen gefördert werden – Stimmt das?

Nein!
Frauen haben die Kraft und die Macht, sie sind also nicht extra „förderbedürftig“. Es ist bereits alles da, was es braucht.

Einerseits, aber andererseits …

Ja!
Noch gibt es wenige Vorbilder und Role Models. Ohne in Klischees zu verharren, ist es schön, Unterschiede anzuerkennen und diese Unterschiedlichkeit von Perspektiven, Herangehensweisen und Fähigkeiten sinnvoll einzubinden, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion etc. Doch wie geht das genau? Wir sind alle am Lernen, wie wir unsere (Arbeits-)Welt neu gestalten wollen. Das traditionelle Bild funktioniert nicht mehr richtig und nun gilt es, gemeinsam neue Wege zu gehen.

Dazu gibt es viele Perspektiven und Meinungen. Wie zwei starke Frauen Frauen stärken, erfahrt ihr innerhalb des Programms „Working Out Loud – #FrauenStärken“.

Im Rahmen des „Working Out Loud – #FrauenStärken“ freuen wir uns, dass wir eingeladen wurden, diese Entwicklung aktiv mitzugestalten.
Die Sprecherinnen Antonia Anderland und Irina Hagen beleuchten, welche Power in Frauen steckt und wie diese ihre Kraft entfalten.

Working Out Loud Workshop

Wie Frauen ihre Kraft entfalten

Frauen sind nicht nur “soft”! Seit Urzeiten übernehmen sie die Führung. Vielfach hängt der Erfolg von beherzten und engagierten Frauen ab, an der Front oder im Hintergrund. Auch ganzen Nationen standen und stehen sie vor und leiten Unternehmen und Teams. Sprechen wir darüber, was es für mitreißende Führung braucht und wie Female Leadership seine Kraft entfaltet!

Starke feminine Skills im Management erschöpfen sich aber nicht in der Führung (und sollen sowieso nicht in Erschöpfung enden ;-)). Frauen sind Meisterinnen des Stakeholdermanagements, der logistischen Planung und auch der raffinierten Verhandlung. Euch fällt bestimmt noch wesentlich mehr ein!

In interaktiven Breakout-Rooms werdet ihr eure Erfahrung teilen können. Wir setzen auf eine wertvolle Ergänzung zu den Emotionales betonenden Kapiteln von #FrauenStärken, die auch sehr Wichtiges zeigen. Aber wie der Mond eine Vor- und Rückseite hat, so ist auch das Spektrum der femininen Fähigkeiten vielgesichtig. Und steht sicher nicht nur einem Geschlecht offen – selbstverständlich sind hier alle eingeladen!

Gerne bieten wir ein kostenloses und unverbindliches Sparring mit unserer Expertin Irina Hagen an.

Wie kannst Du die sogenannten weiblichen Stärken besser einbinden, um die ganze Organisation zu stärken und den Paradigmenwechsel im Team boosten?

  • 30 vertrauensvolle Minuten
  • Perspektiven ermöglichen neue Lösungsansätze
  • Wegfindung, erste Schritte zur direkten Umsetzung
  • Aha-Momente für ungeahntes Potential

Hier kannst Du direkt einen Sparring-Termin online vereinbaren.

Irina Hagen

Jobcrafting

Die Job Crafting Canvas beschreibt eine innovative und wirkungsvolle Methodik in vier Schritten, um „persönliche Geschäftsmodelle“ zu entwickeln und an der eigenen Sinnhaftigkeit auszurichten. Mitarbeiter lernen, sich an Kundenbedürfnissen zu orientieren. Dies steigert sowohl die Motivation für die eigene Entwicklung als auch das unternehmerische Denken. Statt sich auf kleinteilige Aufgaben und Prozessschritte zu fokussieren, wird gefragt, welchen Mehrwert die Tätigkeit des Einzelnen für das Unternehmen bedeutet. Daraus entstehen neue Karrierewege, die Fähigkeiten, Bedürfnisse und Persönlichkeit des Mitarbeitenden einbeziehen, um sich so optimal an eine sich konstant wandelnde Welt anzupassen oder neue und befriedigendere Alternativen im persönlichen Arbeitsumfeld zu finden.

Die Arbeitswelt von morgen schon jetzt vorbereiten

Die Arbeitswelt von morgen schon jetzt vorbereiten. Aktuelle Herausforderungen gemeinsam meistern. Echte Zusammenarbeit ermöglichen. Teams gestalten, in denen alle ihr Potenzial entfalten können und nachhaltige Ergebnisse geschafft werden. Agilität leben. Verantwortung übernehmen. Lean-Ansätze nutzen und Innovationsmöglichkeiten durch Design Thinking erkennen und realisieren. Unternehmen zu einem Ort machen, in dem Menschlichkeit, Kreativität und Leistung im Einklang mit Wachstum und dem Unternehmenserfolg sind.

Wir wollen die Meta-Ebene und die Welt der Buzzwords verlassen und konkrete Lösungen erarbeiten. In einem kurzen Impuls von einem Experten im jeweiligen Thema geben wir den Rahmen und stellen relevante Perspektiven vor. Der Rest kommt von euch. Wir achten auf eine 100% Beteiligung aller Teilnehmer, so dass verschiedene Perspektiven und Erfahrungsschätze einfliessen.

Dabei geht es darum verschiedene Methoden vorzustellen und auszuprobieren und konkrete Lösungen, die ihr direkt bei euch im Unternehmen umsetzen könnt, zu erarbeiten.
Wir freuen uns, wenn ihr selbst einen Anwendungsfall habt, oder eine Methode ausprobieren wollt. Kurze Nachricht genügt.
Wir arbeiten in kleinen Gruppen und Teams. Daher ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Wir arbeiten an einem Thema auf verschiedenen Workstreams und orientieren uns an den Ansätzen Lean und DesignThinking.

Mitmach-Workshop MenschWert

Gamification entzaubert - Spiele im beruflichen Umfeld einsetzen

Teamspirit und Kreativität

Der Begriff Gamification ist schon seit Jahren in aller Munde. Meistens wird Gamification sehr einseitig betrachtet, denn es ist mehr als das reine Sammeln von Abzeichen und Punkten. Deshalb wird im diesem Event der Begriff anhand verschiedener Beispielen entzaubert.

Der spielerische Ansatz bietet insbesondere im beruflichen Umfeld die Möglichkeit Alltagsprobleme innerhalb eines geschützten Raumes ohne negative Auswirkungen exemplarisch zu betrachten. Deshalb verfügt dieser Ansatz ein großes Potential zur persönlichen Weiterentwicklung im Team. So kann jeder die Möglichkeit nutzen seine bestehenden Erfahrungen mit Leichtigkeit und Spaß weiter auszubauen und so gemeinsam zu wachsen. Dies kann anschließend anhand von Beispielen im praktischen Teil ausprobiert werden.

Theorie und Praxis

Claudia Haußmann

Claudia ist freiberufliche Trainerin und Agile Coach bei butterflying.de mit der Leidenschaft ihre agile Umgebung mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung spielerisch immer wieder einen Schritt vorwärts zu bringen – von der Raupe zum Schmetterling. Claudia veranstaltet nicht nur die jährliche Agile Game Night Bodensee“, sondern organisiert auch den monatlichen agilen Stammtisch in Lindau.

Spielerische Elemente fördern Zusammenarbeit

Für Irina Hagen ist gehört die Freude der Entdeckung überraschender Elemente und ein kreatives Miteinander zu den wesentlichen Faktoren erfolgreicher Zusammenarbeit.

Spiele erzeugen sowohl Leichtigkeit und einen humorvollen Blick auf Themen, wodurch hilfreiche Perspektiven sichtbar werden. In ihrer Arbeit erlebt Irina immer wieder, wie ein spielerischer Umgang mit ernsten Themen ein Auf- und Durchatmen bewirkt und dadurch wertvolle Dynamiken in Bewegung gebracht werden.

Menschen lieben Spiele, die es ermöglichen neue Erfahrungen zu machen, Herausforderungen zu meistern und neue Fähigkeiten zu erlernen. Ein gutes Team kann sich auf sich verändernde Rahmenbedingungen stets neu einstellen. Die Fähigkeit, sich ständig unterschiedlichste Perspektiven anzueignen, aktuelle Erkenntnisse zu integrieren und alte Pfade zu verlassen ist unabdingbar um auf der Komplexität zu surfen, die uns begleitet.

Ein spielerischer Ansatz fördert das Denken in Lösungen. Forschergeist, Analytik und ein bewusster Umgang mit Intuition und Inspiration lassen Teams leichter Konflikte klären und neue Wege finden. In ihrer Arbeit ermutigt Irina Führungskräfte und Teammitglieder, zu erkennen, was in ihnen steckt, um das Unmögliche möglich zu machen.

Der Trend mehr spielerische Element im Unternehmenskontext einzusetzen ist einfach zu erklären: Es funktioniert. Es konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass die Anwendung von Spielen und Simulatoren den Lernprozess verbessert und die Zusammenarbeit fördert. Teamdynamiken werden sichtbar, Stärken und Schwächen erkannt und zu Synergien gemacht und Kreativität und Ergebnisorientierung geschärft.

Es konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass die Anwendung von Spielen und Simulatoren den Lernprozess verbessert und die Zusammenarbeit fördert. Teamdynamiken werden sichtbar, Stärken und Schwächen erkannt und zu Synergien gemacht und Kreativität und Ergebnisorientierung geschärft.

Egal, ob ganze „Spiele“ oder nur spielerische Elemente – es können gleichzeitig mehrere Ziele erreicht werden, z.B.:

  • Verbesserung der Kommunikation
  • Teamentwicklung und Förderung der Teamdynamik
  • Kontinuierliche Prozessverbesserung
  • Anregung der Kulturentwicklung
  • Inspirierende Anstöße im Change Management und der Transformationalen Führung
  • und noch vieles mehr

Wir lernen durch Erkenntnis und Erfahrung. Bei Spielen im unternehmerischen Kontext ist es für uns immer besonders wichtig, die unbewussten Dynamiken und Erkenntnisse bewusst zu machen und damit im Arbeitsalltag effektiv zu wirken.

Es geht also nicht um den reinen Spaßfaktor, sondern darum, die Schranken im Gehirn einen Moment zu pausieren, um darüber hinaus neue Wege zu erkennen und diese bereits durchzu“spielen“. Erfahrungen, die im spielerischen Kontext gemacht werden, werden unbewusst auch im „ernsten Leben“ und Berufsalltag unbewusst abgerufen, wodurch neue Verhaltensweisen mit Freude und Leichtigkeit gelebt werden können.

Komplexität greifbar machen mit Lego Serious Play

LEGO® Serious Play™ ist eine einzigartige, innovative Methode, mit der pragmatische Lösungen für komplexe Probleme in Workshops entstehen. In enger Verknüpfung von Gehirn und Fingerfertigkeit werden spielerisch Denkmuster durchbrochen und Ansätze erarbeitet, die Commitment und Begeisterung schaffen. So wird das gemeinsame Verständnis für zukünftige Herausforderungen gefördert, die Kommunikation im Team verbessert und das gesamte Wissen und der Erfahrungsschatz aller Beteiligten genutzt.

Beispiele für Workshop-Themen sind z.B.

  • Erarbeitung Vision und Leitlinien
  • Team-Building
  • Entwicklung von effektiven Organisationsstrukturen
  • Kulturarbeit und Nutzung der Teamdynamiken
  • Erarbeitung neuer Strategien
  • innovative Prozess- und Produktentwicklung, etc.

Die Arbeitswelt von morgen schon jetzt vorbereiten

Die Arbeitswelt von morgen schon jetzt vorbereiten. Aktuelle Herausforderungen gemeinsam meistern. Echte Zusammenarbeit ermöglichen. Teams gestalten, in denen alle ihr Potenzial entfalten können und nachhaltige Ergebnisse geschafft werden. Agilität leben. Verantwortung übernehmen. Lean-Ansätze nutzen und Innovationsmöglichkeiten durch Design Thinking erkennen und realisieren. Unternehmen zu einem Ort machen, in dem Menschlichkeit, Kreativität und Leistung im Einklang mit Wachstum und dem Unternehmenserfolg sind.

Wir wollen die Meta-Ebene und die Welt der Buzzwords verlassen und konkrete Lösungen erarbeiten. In einem kurzen Impuls von einem Experten im jeweiligen Thema geben wir den Rahmen und stellen relevante Perspektiven vor. Der Rest kommt von euch. Wir achten auf eine 100% Beteiligung aller Teilnehmer, so dass verschiedene Perspektiven und Erfahrungsschätze einfliessen.

Dabei geht es darum verschiedene Methoden vorzustellen und auszuprobieren und konkrete Lösungen, die ihr direkt bei euch im Unternehmen umsetzen könnt, zu erarbeiten.
Wir freuen uns, wenn ihr selbst einen Anwendungsfall habt, oder eine Methode ausprobieren wollt. Kurze Nachricht genügt.
Wir arbeiten in kleinen Gruppen und Teams. Daher ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Wir arbeiten an einem Thema auf verschiedenen Workstreams und orientieren uns an den Ansätzen Lean und DesignThinking.

Mitmach-Workshop MenschWert

Zehn Lifehacks für mehr Erfüllung im Job

Der aktuelle Job der beste Ort, einen Traumjob zu gestalten. Du weißt, wie der Hase läuft, kennst die handelnden Personen und bist mit den Herausforderungen, Chancen und Routinen vertraut.
Was sich vielleicht manchmal als Langeweile oder Frust anfühlen kann, bedeutet oft nur, dass der Alltag etwas aufgepeppt werden muss und Du Dir selbst wieder eine neue spannende Aufgabe stellen solltest, in der Du Deine eigene Entwicklung in den Mittelpunkt stellst.
Eine Mischung aus Spannung, Spiel und Überraschung kann aus Deinem vertrauten Alltag eine inspirierende Abenteuerreise werden lassen.

Die Arbeitswelt von morgen schon jetzt vorbereiten. Aktuelle Herausforderungen gemeinsam meistern. Echte Zusammenarbeit ermöglichen. Teams gestalten, in denen alle ihr Potenzial entfalten können und nachhaltige Ergebnisse geschafft werden. Agilität leben. Verantwortung übernehmen. Lean-Ansätze nutzen und Innovationsmöglichkeiten durch Design Thinking erkennen und realisieren. Unternehmen zu einem Ort machen, in dem Menschlichkeit, Kreativität und Leistung im Einklang mit Wachstum und dem Unternehmenserfolg sind.

All dies sind Überlegungen, warum es diese Mini-Workshops gibt und es Deine Teilnahme braucht.

Wir wollen die Meta-Ebene und die Welt der Buzzwords verlassen und konkrete Lösungen erarbeiten. In einem kurzen Impuls von einem Experten im jeweiligen Thema geben wir den Rahmen und stellen relevante Perspektiven vor. Der Rest kommt von euch. Wir achten auf eine 100% Beteiligung aller Teilnehmer, so dass verschiedene Perspektiven und Erfahrungsschätze einfliessen.

Dabei geht es darum verschiedene Methoden vorzustellen und auszuprobieren und konkrete Lösungen, die ihr direkt bei euch im Unternehmen umsetzen könnt, zu erarbeiten.
Wir freuen uns, wenn ihr selbst einen Anwendungsfall habt, oder eine Methode ausprobieren wollt. Kurze Nachricht genügt.
Wir arbeiten in kleinen Gruppen und Teams. Daher ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Wir arbeiten an einem Thema auf verschiedenen Workstreams und orientieren uns an den Ansätzen Lean und DesignThinking.

Nächste Termine

Jetzt schon freuen!

Neuroarchitektur für mehr Produktivität im Büro der Zukunft

Viele Menschen wissen garnicht wie sehr ihrer Räume sie beeinflussen und, dass sie sogar die Ursache für ihre Probleme sein können.
Das merkt man während der Pandemie deutlicher denn je denn der Wechsel von einem Bürogebäude ins Homeoffice hat die Produktivität, den Fokus und die Eigenmotivation sofort verändert. Ausserdem hat die anhaltende Isolation, langfristige Auswirkung auf unsere Zusammenarbeit, unsere Kommunikation und seelische Gesundheit, was jeglichen Versuch für Change und Agiles Arbeiten, erschwert.
Wie sehen die Büros der Zukunft aus?
In diesem Workshop teilt Katia Steilemann die Erkenntnisse der Neuroarchitektur, der Psychoneuroimmunologie und praktische Raumgestaltung Tipps die jeder sofort für sich umsetzen kann.

Working Out Loud

Die Methode Working Out Loud fördert die Fähigkeit, sich zu vernetzen und selbstgesteuert zu lernen. Diese Kompetenzen werden in einer Umwelt, die an Komplexität zunimmt, immer wichtiger. Gerade durch den Fokus auf lebenslanges Lernen sind Transformationsaktivitäten für Menschen besser verkraftbar, Organisationen als Ganzes können dadurch mit Wandel besser umgehen. Was steckt hinter Working Out Loud und wie funktioniert die Methode? Welche Praxisbeispiele gibt es heute? Wir steigen ganz direkt ein, erleben die Methode und diskutieren über die Erkenntnisse und Erfahrungen der Gruppe und schauen uns Beispiele aus zwei Organisationen an.

Wir freuen uns sehr auf den Mitmach-Workshop mit Stefanie Moser, um mit euch unsere Working Out Loud Erfahrungen zu teilen und gemeinsam zu lernen.

Themen und Termine

08.06. um 18 Uhr: Die Heldinnen und Heldenreise im Change Management mit Verena Michl

15.07. um 10 Uhr: Wie eine gute Vor- und Nachbereitung von Konferenzbesuchen die Zusammenarbeit verbessert mit Edina Kovacs

 

 

Vergangene Termine

Zum Nacherleben und Weiterdenken

Auszüge unserer Workshops wurden aufgezeichnet. Lernt uns kennen und seht, wie wir Zusammenarbeit mit euch gestalten.

Lebenslanges Lernen

Lernfähigkeit von Organisationen ist nicht nur ein großer Wettbewerbsvorteil, sondern auch absolute Notwendigkeit, um am Markt bestehen zu bleiben.

Ein Erfolgsfaktor der Zusammenarbeit in effektiven Teams ist die Fähigkeit sich die benötigten Kompetenzen bedarfsgenau anzueignen und miteinander zu lernen.

Lernen lernen und neues Wissen integrieren heißt die Devise. Wie wir lebenslang lernen lernen und wie Feedback im Arbeitsalltag zu einer Lernkultur führt, erfährst Du in der Dokumention unseres Mitmach-Workshops vom 06.06.2021.

OKRs zur Förderung von Fehlerkultur & Zusammenarbeit

Mit Kathi Zellner von Burda Forward

Kathi wird uns von ihren persönlichen Erfahrungen mit OKR berichten, von den großen Herausforderungen, Freunden und Erfolgen. Seit der flächendeckenden Einführung von OKRs bei Burda Anfang 2018 hat sich an der Arbeitsweise doch einiges verändert. Um nur 4 Beispiele zu nennen, hat Burda:

  1. transparentere, spezifischere Unternehmensziele
  2. eine effektivere Zielabstimmung
  3. ein Format, mit dem Teams regelmäßig reflektieren und Gelerntes teilen
  4. durch die kürzen Zyklen einen schnelleren Lernprozess und flexiblere Anpassung der Themen an sich verändernde Rahmenbedingungen

Zusammenarbeit zwischen Verwaltungen und Start-Ups in der Region

Mit David Sossna vom Institut für Digitale Transformation der FH Münster

Innovative Technologien liefern gänzlich neue Möglichkeiten für die Gestaltung des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Homeschooling in Coronazeiten, veraltete Verkehrssysteme oder das immer noch sehr analoge Gesundheitssystem: Jeder kennt Beispiele aus seinem Alltag, die verdeutlichen, dass diese Potenziale noch zu oft ungenutzt bleiben.

Zusammen mit unserem Experten für Digitalisierung in der Region, David Sossna, zeigen wir, wie neue Denk- und Arbeitsweisen, innovative Geschäftsmodelle und die Zusammenarbeit zwischen Verwaltungen und Startups Regionen nach vorne katapultieren.

Wie immer gab es einen praktischen Workshop-Teil, in dem direkt Lösungsansätze zum Mitnehmen erarbeitet wurden.

Die Arbeitswelt von morgen schon jetzt vorbereiten

Die Arbeitswelt von morgen schon jetzt vorbereiten. Aktuelle Herausforderungen gemeinsam meistern. Echte Zusammenarbeit ermöglichen. Teams gestalten, in denen alle ihr Potenzial entfalten können und nachhaltige Ergebnisse geschafft werden. Agilität leben. Verantwortung übernehmen. Lean-Ansätze nutzen und Innovationsmöglichkeiten durch Design Thinking erkennen und realisieren. Unternehmen zu einem Ort machen, in dem Menschlichkeit, Kreativität und Leistung im Einklang mit Wachstum und dem Unternehmenserfolg sind.
Mitmach-Workshop MenschWert

Wir wollen die Meta-Ebene und die Welt der Buzzwords verlassen und konkrete Lösungen erarbeiten. In einem kurzen Impuls von einem Experten im jeweiligen Thema geben wir den Rahmen und stellen relevante Perspektiven vor. Der Rest kommt von euch. Wir achten auf eine 100% Beteiligung aller Teilnehmer, so dass verschiedene Perspektiven und Erfahrungsschätze einfliessen.

Dabei geht es darum verschiedene Methoden vorzustellen und auszuprobieren und konkrete Lösungen, die ihr direkt bei euch im Unternehmen umsetzen könnt, zu erarbeiten.
Wir freuen uns, wenn ihr selbst einen Anwendungsfall habt, oder eine Methode ausprobieren wollt. Kurze Nachricht genügt.
Wir arbeiten in kleinen Gruppen und Teams. Daher ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Wir arbeiten an einem Thema auf verschiedenen Workstreams und orientieren uns an den Ansätzen Lean und DesignThinking.

WorkingOutLoud

Transformation mit Working Out Loud – geht das?

Ressourcen sinnvoll nutzen

Die Methode Working Out Loud fördert die Fähigkeit, sich zu vernetzen und selbstgesteuert zu lernen. Diese Kompetenzen werden in einer Umwelt, die an Komplexität zunimmt, immer wichtiger. Gerade durch den Fokus auf lebenslanges Lernen sind Transformationsaktivitäten für Menschen besser verkraftbar, Organisationen als Ganzes können dadurch mit Wandel besser umgehen. Was steckt hinter Working Out Loud und wie funktioniert die Methode? Welche Praxisbeispiele gibt es heute? Wir steigen ganz direkt ein, erleben die Methode und diskutieren über die Erkenntnisse und Erfahrungen der Gruppe und schauen uns Beispiele aus zwei Organisationen an.

Wir freuen uns sehr auf den Mitmach-Workshop mit Stefanie Moser, um mit euch unsere Working Out Loud Erfahrungen zu teilen und gemeinsam zu lernen.

Das 12 Wochen-Programm

Commitment und Verbindungen fördern

"Man muss dabei gewesen sein". Manchmal ist es kaum zu glauben, wie diese einfachen Übungen und eine Stunde pro Woche eine solche Kraft entfalten können. Und das ganz spielerisch. Schön, dass diese Erfahrungen sich auch in unserem Workshop gezeigt haben. Hier das Feedback der Teilnehmer zum Nutzen von Working Out Loud.

Theorie und Praxis

Stefanie Moser begleitet mit ihrer Firma Trans4m Menschen und Organisationen auf dem Weg in die neue Arbeitswelt. Dabei setzt sie auf das vorhandene Potenzial innerhalb der Firmen, kommt zügig ins Handeln und weckt immer wieder die Lust am Experimentieren. Sie ist mittlerweile weltweit vernetzt, arbeitet unter anderem mit dem Begründer von WOL, John Stepper, zusammen und organisiert regelmässige Meetups für die Schweizer WOL-Community. Solider Background als Betriebsökonomin, ein gut gefüllter Rucksack mit Nachdiplomstudiengängen in psychosozialem Management, Psychologie der Arbeitswelt 4.0, Innovationsmethoden wie LEGO Serious Play und Design Thinking. Lizensiert als WOL-Coach.

Das nächste WOL-Meetup von Stefanie ist am 25.06.2021. Zu Gast ist Roche Diagnostics, um über deren Erfahrung bei der Einführung von Roche zu sprechen. Spannend wird’s mit Stefanie bestimmt: Hier mehr erfahren.

Im Gespräch mit John Stepper

Im ersten „Guided Working Out Loud Circle“ konnten Stefanie Moser und Irina Hagen eng mit dem Gründer John Stepper arbeiten und weitere Ideen zur Zusammenarbeit mit Working Out Loud gestalten. Auch nach unseren 12 Wochen hat sich daraus ein starkes Netz gegeben mit wertvollen Sparringpartnern.

Im September startet der nächste Guided Circle, den wir gerne empfehlen. Hier erfahrt ihr mehr.

Im Zuge unseres Mini-Workshops hier auch nochmal die Möglichkeit, sich im deutschsprachigen Raum mit anderen Circle-Interessierten zu vernetzen, wenn ihr anhand der Arbeitsbücher euch selbst organiseren möchtet. Hier geht’s zum Google-Sheet.

Gleichgesinnte findet ihr auf jeden Fall in der WOL Community hier. Dort findet ihr auch Events, Meetups und vieles mehr.

Gemeinsam individuelle Ziele erreichen

Aufzeichnung vom 15.06.2021

In der Aufzeichnung des Webcasts geben Stefanie Moser und Irina Hagen Einblicke, wie Working Out Loud funktioniert und welche wundervollen Möglichkeiten die Methode erlaubt, Transformationen zu begleiten und übergreifende Zusammenarbeit ressourcenorientiert zu gestalten

Außerdem räumen die beiden mit einigen Missverständnissen auf. Viel Spaß damit.

Die Folien von Stefanie könnt ihr hier einsehen.

Gamification entzaubert

Mitmach-Workshop am 07.09.: Aus der Praxis für die Praxis lässt uns Claudia Haussmann erleben, wie Gamification unseren Arbeitsalltag bereichert.

Online Mitmach-Workshop

Der Begriff Gamification ist schon seit Jahren in aller Munde. Meistens wird Gamification sehr einseitig betrachtet, denn es ist mehr als das reine Sammeln von Abzeichen und Punkten. Deshalb wird im diesem Event der Begriff anhand verschiedener Beispielen entzaubert.

Im beruflichen Umfeld handelt es sich bei Anwendung von Gamification typischerweise um Business Games als spielerische Simulation in einer sogenannten safe-to-fail Umgebung. Es geht im Kern darum Elemente, die in einem bekannten Spiel funktionieren auf eine reale/ernste Situationen zu übertragen, um einen psychologischen Effekt zu erzielen.

Die Arbeitswelt von morgen schon jetzt vorbereiten

Die Arbeitswelt von morgen schon jetzt vorbereiten. Aktuelle Herausforderungen gemeinsam meistern. Echte Zusammenarbeit ermöglichen. Teams gestalten, in denen alle ihr Potenzial entfalten können und nachhaltige Ergebnisse geschafft werden. Agilität leben. Verantwortung übernehmen. Lean-Ansätze nutzen und Innovationsmöglichkeiten durch Design Thinking erkennen und realisieren. Unternehmen zu einem Ort machen, in dem Menschlichkeit, Kreativität und Leistung im Einklang mit Wachstum und dem Unternehmenserfolg sind.

Wir wollen die Meta-Ebene und die Welt der Buzzwords verlassen und konkrete Lösungen erarbeiten. In einem kurzen Impuls von einem Experten im jeweiligen Thema geben wir den Rahmen und stellen relevante Perspektiven vor. Der Rest kommt von euch. Wir achten auf eine 100% Beteiligung aller Teilnehmer, so dass verschiedene Perspektiven und Erfahrungsschätze einfliessen.

Dabei geht es darum verschiedene Methoden vorzustellen und auszuprobieren und konkrete Lösungen, die ihr direkt bei euch im Unternehmen umsetzen könnt, zu erarbeiten.
Wir freuen uns, wenn ihr selbst einen Anwendungsfall habt, oder eine Methode ausprobieren wollt. Kurze Nachricht genügt.
Wir arbeiten in kleinen Gruppen und Teams. Daher ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Wir arbeiten an einem Thema auf verschiedenen Workstreams und orientieren uns an den Ansätzen Lean und DesignThinking.

Mitmach-Workshop MenschWert

Neuroarchitektur für mehr Produktivität im Büro der Zukunft

Eine ganzheitliche Raumgestaltung fördert Produktivität und Zusammenarbeit
Viele Menschen wissen garnicht wie sehr ihrer Räume sie beeinflussen und, dass sie sogar die Ursache für ihre Probleme sein können.
Das merkt man während der Pandemie deutlicher denn je denn der Wechsel von einem Bürogebäude ins Homeoffice hat die Produktivität, den Fokus und die Eigenmotivation sofort verändert. Ausserdem hat die anhaltende Isolation, langfristige Auswirkung auf unsere Zusammenarbeit, unsere Kommunikation und seelische Gesundheit, was jeglichen Versuch für Change und Agiles Arbeiten, erschwert.
Doch was ist, wenn die Situation länger anhält?
Was ist, wenn die Rückkehr in die Büros nicht mehr so ist wie früher?
Wie sehen die Büros der Zukunft aus?
Noch wichtiger ist jedoch die Frage: wie kann ich selbst dafür sorgen, dass es mir in den Räumen gut geht, was kann ich umgestalten und wie kann ich den Raum so nutzten, dass es die Kommunikation, die Produktivität und die Gesundheit, positiv beeinflusst.
In diesem Workshop teilt Katia Steilemann die Erkenntnisse der Neuroarchitektur, der Psychoneuroimmunologie und praktische Raumgestaltung Tipps die jeder sofort für sich umsetzen kann.

Theorie und Praxis

Katia Steilemann

Katia Steilemann ist die Frau die Räume lesen kann! Sie zeigt Menschen wie ihr Zuhause und Büro, ihren Erfolg und Gesundheit beeinflusst. Dazu kennt sie auch die Unternehmenswelt sehr gut denn sie hat über 22 Jahre Berufserfahrung, davon 16 Jahre im Personalbereich eines deutschen DAX Unternehmens der Pharma Industrie. Heute ist sie als Präventologin und Expertin für gesunde Lebensräume selbständig und hilft Menschen, neues über sich und ihre Gesundheit zu erfahren.

Erfahre mehr über sie, ihre Arbeit und Angebote auf der Webseite www.steilemann.com

Die Arbeitswelt von morgen schon jetzt vorbereiten

Die Arbeitswelt von morgen schon jetzt vorbereiten. Aktuelle Herausforderungen gemeinsam meistern. Echte Zusammenarbeit ermöglichen. Teams gestalten, in denen alle ihr Potenzial entfalten können und nachhaltige Ergebnisse geschafft werden. Agilität leben. Verantwortung übernehmen. Lean-Ansätze nutzen und Innovationsmöglichkeiten durch Design Thinking erkennen und realisieren. Unternehmen zu einem Ort machen, in dem Menschlichkeit, Kreativität und Leistung im Einklang mit Wachstum und dem Unternehmenserfolg sind.

Wir wollen die Meta-Ebene und die Welt der Buzzwords verlassen und konkrete Lösungen erarbeiten. In einem kurzen Impuls von einem Experten im jeweiligen Thema geben wir den Rahmen und stellen relevante Perspektiven vor. Der Rest kommt von euch. Wir achten auf eine 100% Beteiligung aller Teilnehmer, so dass verschiedene Perspektiven und Erfahrungsschätze einfliessen.

Dabei geht es darum verschiedene Methoden vorzustellen und auszuprobieren und konkrete Lösungen, die ihr direkt bei euch im Unternehmen umsetzen könnt, zu erarbeiten.
Wir freuen uns, wenn ihr selbst einen Anwendungsfall habt, oder eine Methode ausprobieren wollt. Kurze Nachricht genügt.
Wir arbeiten in kleinen Gruppen und Teams. Daher ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Wir arbeiten an einem Thema auf verschiedenen Workstreams und orientieren uns an den Ansätzen Lean und DesignThinking.

Mitmach-Workshop MenschWert

Lebenslanges Lernen - Feedbackschleifen in der Praxis

Fit für die Zukunft

Lernfähigkeit von Organisationen ist nicht nur ein großer Wettbewerbsvorteil, sondern auch absolute Notwendigkeit, um am Markt bestehen zu bleiben. In den letzten Jahren boomt der Weiterbildungsmarkt, doch dennoch stelle ich immer wieder fest, dass die Kompetenz am individuellen Arbeitsplatz eher abnimmt.

Ein Erfolgsfaktor der Zusammenarbeit in effektiven Teams ist die Fähigkeit sich die benötigten Kompetenzen bedarfsgenau anzueignen und miteinander zu lernen.

Lernen lernen und neues Wissen integrieren heißt die Devise. Wie wir lebenslang lernen lernen und wie Feedback im Arbeitsalltag zu einer Lernkultur führt, erarbeiteten wir in unserem Mitmach-Workshop am 06.05.2021.

Die großen Herausforderungen der Welt (Klimawandel, Nachhaltigkeit, Ernährung, Frieden, Digitalisierung) können nachhaltig nur durch eine Tätigkeit von uns allen bewältigt werden: Lernen! Und zwar schneller und mehr als bisher. Das lebenslange Lernen, von der Schule bis ins Seniorenalter, ist der Schlüssel, um unser Verhalten zu ändern, neues Wissen zu erzeugen und in Handeln zu überführen.

Dafür braucht es Strukturen, Erfahrungen, Unterstützung durch Praktiker.  In der Wirtschaft gibt es Unternehmen, die dies bereits seit vielen Jahren aktiv tun.

In diesem Vortrag (mit Workshop-Anteilen) stellt Gerhard Müller, Mit-Gründer und bis vor Kurzem Geschäftsführer eines renommierten IT-Consulting-Unternehmens mit ca. 500 Mitarbeitern vor, welche Rahmenbedingungen notwendig sind, um lebenslanges Lernen und sinnvolle Feedback-Schleifen in Organisationen zu ermöglichen.

Konkret wird herausgearbeitet, was jeder einzelne tun kann, wie Teams gemeinsam eine Lernkultur schaffen, was auf Organisationsebene hilft, und was die Gesellschaft insgesamt weiter bringt.

Lernen für sich als Basis für das Lernen mit anderen

Das Leben lehrt uns so einiges. Doch Lernen ist mehr als nur Erfahrungen zu sammeln. Es geht vielmehr darum, die Erfahrungen zu reflektieren, Annahmen abzuleiten und diese dann zu nutzen, um die passenden Schlüsse zu ziehen. Dazu braucht es (Fach-)Wissen, fundierte Theorie oder anschauliche Modelle genau so sehr, wie das Experimentieren, Erforschen und Entdecken.

Ohne Lernen wird sozialer Schmerz unvermeidbar

Der OECD-Lernkompass 2030 beschreibt eindrucksvoll, dass Bildung und Lernen tiefgreifend anders gestaltet werden muss, um uns alle zukunftsfit zu machen für eine humane und nachhaltige Zukunftsgestaltung.

Die Entwicklung der Technologie hat zu vielen Verbesserungen unseres täglichen Lebens geführt. Gleichzeitig ist es nun wichtig, mit den Entwicklungen Schritt zu halten und sich die Fähigkeit anzueignen, das Gelernte neu zu kalibrieren oder vielleicht auch bisheriges Wissen „ent-lernen“, um neue Erkenntnisse sinnvoll zu nutzen.

Zahlen, Daten, Fakten

All die interessanten Statistiken könnt ihr wie versprochen hier nachlesen.

Theorie und Praxis

Gerhard Müller

Gerhard hat bis vor kurzem über 20 Jahre lang ein IT-Consulting-Unternehmen mit aufgebaut, welches aktuell ungefähr 500 Mitarbeiter hat. Die guten Erfahrungen, die er dort in dem Bereich lebenslanges Lernen sammeln konnte, möchte er in die Gesellschaft einbringen und ist deswegen bei TNG ausgestiegen und dabei, mit anderen eine „Gesellschaft für Lebenslanges Lernen“ (gemeinnützig) zu gründen. Er freut sich über Vernetzungen über seine LinkedIn-Seite, wo weitere Informationen über ihn zu finden sind.

Inspirierender Vortrag über Lebenslanges Lernen

Aufzeichnung vom 06.05.2021

In der Aufzeichnung des Webcasts geben Gerhard Müller vom Institut für lebenslanges Lernen und Irina Hagen Einblicke, wie lebenslanges Lernen funktioniert und welche enormen Auswirkung dies auf unser Leben, unser Zusammenarbeit und unsere Gesellschaft hat.

Wissenschaftlich und statistisch fundiert zeichnet Gerhard ein eindrucksvolles Bild vom Status Quo und gibt zusammen mit Irina Tips, wie jeder Einzelne einen Unterschied machen kann.

Außerdem räumen die beiden mit einigen Missverständnissen auf.  Viel Spaß damit.

Lernen als Voraussetzung für Zusammenarbeit

Für Irina Hagen ist Neugier und die Liebe zum Entdecken und Lernen die Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Ein gutes Team kann sich auf sich verändernde Rahmenbedingungen stets neu einstellen. Die Fähigkeit, sich ständig unterschiedlichste Perspektiven anzueignen, aktuelle Erkenntnisse zu integrieren und alte Pfade zu verlassen ist unabdingbar um auf der Komplexität zu surfen, die uns begleitet.

Freude am Forschergeist, Analytik und ein bewusster Umgang mit Intuition und Inspiration lässt Teams leichter Konflikte klären und neue Lösungen suchen. In ihrer Arbeit ermutigt Irina Führungskräfte und Teammitglieder, zu erkennen, was in ihnen steckt, um das Unmögliche möglich zu machen.

Die Arbeitswelt von morgen schon jetzt vorbereiten

Die Arbeitswelt von morgen schon jetzt vorbereiten. Aktuelle Herausforderungen gemeinsam meistern. Echte Zusammenarbeit ermöglichen. Teams gestalten, in denen alle ihr Potenzial entfalten können und nachhaltige Ergebnisse geschafft werden. Agilität leben. Verantwortung übernehmen. Lean-Ansätze nutzen und Innovationsmöglichkeiten durch Design Thinking erkennen und realisieren. Unternehmen zu einem Ort machen, in dem Menschlichkeit, Kreativität und Leistung im Einklang mit Wachstum und dem Unternehmenserfolg sind.

Wir wollen die Meta-Ebene und die Welt der Buzzwords verlassen und konkrete Lösungen erarbeiten. In einem kurzen Impuls von einem Experten im jeweiligen Thema geben wir den Rahmen und stellen relevante Perspektiven vor. Der Rest kommt von euch. Wir achten auf eine 100% Beteiligung aller Teilnehmer, so dass verschiedene Perspektiven und Erfahrungsschätze einfliessen.

Dabei geht es darum verschiedene Methoden vorzustellen und auszuprobieren und konkrete Lösungen, die ihr direkt bei euch im Unternehmen umsetzen könnt, zu erarbeiten.
Wir freuen uns, wenn ihr selbst einen Anwendungsfall habt, oder eine Methode ausprobieren wollt. Kurze Nachricht genügt.
Wir arbeiten in kleinen Gruppen und Teams. Daher ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Wir arbeiten an einem Thema auf verschiedenen Workstreams und orientieren uns an den Ansätzen Lean und DesignThinking.

Mitmach-Workshop MenschWert

Neuroarchitektur für mehr Produktivität im Büro der Zukunft

Wie sehen die Büros der Zukunft aus?
Noch wichtiger ist jedoch die Frage: wie kann ich selbst dafür sorgen, dass es mir in den Räumen gut geht, was kann ich umgestalten und wie kann ich den Raum so nutzten, dass es die Kommunikation, die Produktivität und die Gesundheit, positiv beeinflusst.
In diesem Workshop teilt Katia Steilemann die Erkenntnisse der Neuroarchitektur, der Psychoneuroimmunologie und praktische Raumgestaltung Tipps die jeder sofort für sich umsetzen kann.

Transformation mit Working Out Loud – geht das?

Die Methode Working Out Loud fördert die Fähigkeit, sich zu vernetzen und selbstgesteuert zu lernen. Diese Kompetenzen werden in einer Umwelt, die an Komplexität zunimmt, immer wichtiger. Gerade durch den Fokus auf lebenslanges Lernen sind Transformationsaktivitäten für Menschen besser verkraftbar, Organisationen als Ganzes können dadurch mit Wandel besser umgehen.

Wir freuen uns sehr auf den Mitmach-Workshop mit Stefanie Moser, um mit euch unsere Working Out Loud Erfahrungen zu teilen und gemeinsam zu lernen.

Die sieben Feedback-Mythen

Dieser Artikel soll helfen, Feedbackgeber und -nehmer zu entlasten und zum eigentlichen Sinn und Zweck von Feedback zurückbringen: Rückmeldung der eigenen Wahrnehmung als Einladung zum Dialog und darauf aufbauend eine förderliche Weiterentwicklung für beide Seiten durch Perspektivenerweiterung.
MenschWert_Dialog

„Feedback is the breakfast for champions“ und „Wir brauchen eine Feedbackkultur“ sind Statements, die man heutzutage hört. Damit verbunden sind allerhand Regeln und Glaubenssätze, die Komplexität in die Sache bringen und vor allem den Feedbackgeber massiv unter Druck setzen. Das ist kontraproduktiv. Vielmehr geht es darum, den Fokus wieder auf den Inhalt zu legen. So sehr ich davon überzeugt bin, dass Feedback essentiell für die Zusammenarbeit ist, so sehr erkenne ich in meiner Arbeit auch, dass es immer öfter mehr um die Art und Weise, wie man Rückmeldung gibt und Beziehungsarbeit, geht, als um das tatsächliche, inhaltliche Thema. Das Bewusstsein, dass dies zwei Aspekte sind, einander zwar beeinflussen und gleichzeitig getrennt voneinander sind.

Kleiner Spoiler: Wer Kritik mit der Überschrift ‚Feedback‘ kaschiert, zerstört die Grundlage einer Feedbackkultur.

Zehn Lifehacks für mehr Erfüllung im Job

Spielraum nutzen
Nicht immer fühlt sich der aktuelle Job nach dem Traumjob an. Dennoch ist der aktuelle Job der beste Ort, einen Traumjob zu gestalten. Du weißt, wie der Hase läuft, kennst die handelnden Personen und bist mit den Herausforderungen, Chancen und Routinen vertraut.
Was sich manchmal als Langeweile oder Frust anfühlen kann, bedeutet oft nur, dass der Alltag etwas aufgepeppt werden muss und Du Dir selbst wieder eine neue spannende Aufgabe stellen solltest, in der Du Deine eigene Entwicklung in den Mittelpunkt stellst. Das ist eine Win-Win-Situation sowohl für das Unternehmen, als auch die Führungskraft und vor allem Dich selbst, denn die neue Energie und die dadurch gewonnenen Kompetenzen kommen Deinen Team direkt zu Gute und eine Verbesserung der Zusammenarbeit wird spürbar. Selbstwirksamkeit spüren und Verantwortung für das eigene Schicksal zu übernehmen setzt ungeahnte Kräfte in Dir frei, die Dich wachsen lassen.
Sich selbst wieder neu in den eigenen Job verlieben ist eine faszinierende Erfahrung.

Entwicklungsziele definieren

„Kenn ich schon, weiß ich doch“ oder „Was bringt das alles hier?“ sind Gedanken, die Dich glauben lassen, dass in diesem Job nichts mehr zu holen ist. Damit verschließt Du Dich den Dingen, die Dir helfen, Dich noch besser kennen zu lernen. Nobody’s perfect! Eine ehrliche Bestandsaufnahme, was Du vielleicht noch nicht so gut kannst und was Du in Deinem Job noch besser machen möchtest, gibt Dir eine neue Aufgabe. Du bist Dein stärkster Partner. An was möchtest Du noch arbeiten?  Nun kannst Du Dich auf die Suche machen und Dich bewusst entscheiden, wie Du im aktuellen Job Dich in einzelnen Aspekten verbessern willst und Dich ausprobieren kannst, weil Du Dinge einfach mal anders machst.

Ein Erfolgsjournal führen

Deine Stärken zu erkennen, ein positives Selbstbild und zu spüren, was in Dir steckt, ist die Basis für Entwicklung. Was alles reibungslos funktioniert registrieren wir oft gar nicht, weil es sich für uns selbstverständlich anfühlt. Hängen bleibt dann oft nur, was wir nicht geschafft haben. Um so wichtiger ist es, sich der eigenen Stärken bewusst zu sein und sich zu vergegenwärtigen, was Du an kleinen Dingen den ganzen Tag über erreichst hast.
Es hilft, ein kleines „Tagebuch“ zu führen, in das Du jeden Abend schreibst, was heute geklappt hat. Das können Kleinigkeiten sein wie, z.B. Kollegin zum Lächeln gebracht, hilfreiche Frage im Team Meeting gestellt, oder überzeugende Präsentation gehalten. Nach ein paar Wochen lässt sich ein Muster erkennen, wo Deine ganz besonderen Stärken liegen und was Dir besondere Freude macht. Dann kannst Du Dich ganz bewusst entscheiden, noch mehr davon zu machen, was uns gelingt.

Ein Vision-Board gestalten

Erfüllung ist das Gefühl, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und etwas Sinnvolles bewirken zu können. Wo willst Du eigentlich hin? Wie genau sieht die Welt aus, in der Du leben willst? Wie willst Du zu dieser besseren Welt beitragen? Wie sieht das genau aus? Viele von uns haben eine vage Idee, aber keine konkrete Vorstellung.
Ein konkretes Bild, wie diese bessere Welt für Dich persönlich aussehen soll, hilft Dir, Deine bewussten und bewussten Entscheidungen darauf auszurichten. Du kannst sehen, dass sich Deine Bemühungen lohnen, Du  spürst Selbstwirksamkeit. Wohl keine andere Sache hilft besser beim Formulieren einer Vision als Visualisierung. Wenn Du Deine Wünsche, Träume, Ziele immer vor Augen hast, wirst Du daran stetig erinnert, behältst das große Ganze im Auge und verzettelst Dich weniger. Das lässt Dich die kleinen und großen Ärgernisse im Alltag gelassener sehen und gleichzeitig tun sich neue Lösungen auf. Ein Vision oder auch Dream Board ist eine Collage aus Bildern, Stichworten und Affirmationen rund um das eigene Lebensthema, die dabei helfen und motivieren soll, diese auch zu verwirklichen.

Verantwortung übernehmen

Begegnet uns etwas, was uns nicht passt, wissen wir ziemlich schnell, was „man“ tun „sollte“. Es ist leicht, Forderungen zu stellen und gute Ratschläge zu verteilen.

Allerdings läuft man dann schnell in die Frustfalle, wenn man nicht ausreichend gehört wird und die gut gemeinten Empfehlungen nicht angenommen werden. Ein Ausweg aus der Frustfalle findest Du, wenn Du Dir das Thema zu eigen machen und echte Verantwortung übernimmst. Du gibst Dich nicht mehr mit Forderungen und Hinweisen zufrieden und wartest, bis sich die anderen ändern oder Dir der rote Teppich ausgelegt wird, sondern nimmst das selbst in die Hand und gehst mit gutem Beispiel voran.

Es gibt immer viel mehr Spielraum als Du denkst, also finde Deine Optionen. Du wirst erkennen, warum es nicht so leicht geht und kannst es so lange versuchen, bis es funktioniert und diese Hindernisse bewusst überwinden. Ein herrliches Gefühl.

Tue Gutes und rede darüber

Wir erleben täglich so einiges, woraus wir Erkenntnisse ziehen können, woraus wir gelernt haben. Diese Lernerlebnisse können wir mit anderen teilen. Als soziale Wesen hilft es uns, inspirierende Gedanken zu entwickeln, wenn wir darüber sprechen und unsere Ideen in Worte fassen und eine Antwort darauf bekommen.

In der heutigen Zeit ist es sehr viel leichter gehört zu werden als viele glauben. Es gibt unzählige Social Media Möglichkeiten, Meetups, Stammtische, Konferenzen und Plattformen für gemeinsame Aktivitäten und Interessen. Wer kein Mensch für große Bühnen ist, kann in kleinen Blogartikeln oder Graphiken dies im engsten Kreis teilen und in den persönlichen Austausch gehen. Gerade unsere engeren Vertrauten finden es sehr spannend, was uns bewegt. Wer lieber mit einem breiteren Publikum in den Austausch gehen will kann sich auf Facebook oder LinkedIn oder in den speziellen Foren austauschen. Wer nicht gerne schreibt kann auch über Clubhouse mit einer Community „telefonieren“.

Wichtig ist, dass Du Dich wohl fühlst und „Dein Ding“ machst. Du bekommst auf die ein oder andere Weise Feedback, so dass Du Deine Interessen weiter vertiefst und deine Perspektiven erweiterst.

 

Einen Working Out Loud Circle ins Leben rufen

Working Out Loud (WOL) ist ein 12-Wochen Programm, in dem Menschen aus unterschiedlichen Bereichen in kleinen Gruppen mit 4 bis 5 Teilnehmern in einem WOL Circle zusammenkommen. Sie bilden ein Netzwerk, das sich jede Woche für eine Stunde trifft. Für jede Woche gibt es kleine, niedrigschwellige Aufgaben, über die sich in der Gruppe vertraulich ausgetauscht wird und systematisch neue Beziehungen aufgebaut werden. In den Zirkeln wird auch über die eigene, persönliche und fachliche Entwicklung gesprochen. Bei diesen Treffen unterstützen sich die Teilnehmer dabei selbst gesteckte (Lern-)Ziele zu erreichen. Gleichzeitig partizipieren alle Zirkel-Mitglieder an dem Lernprozess der Anderen. Es ist ein spielerischer und doch intensiver Prozess, um fachübergreifend wertvolle Beziehungen aufzubauen. Prädikat empfehlenswert.

Mindmap erstellen: Synergien & Abhängigkeiten

In jeder Organisation und in jedem team gibt es Zusammenhänge auf fachlicher, prozessualer und menschlicher Ebene. Das ist für uns so selbstverständlich, dass wir uns der Dynamiken oft nicht bewusst sind. Eine Mindmap hilft, sich bewusst zu machen, wie man vom eigenen Team oder anderen Abteilungen profitieren kann. Wie genau sehen die offiziellen und gelebten Spielregeln in Deinem Team aus? Wer macht was und was kannst du von deren Teammitgliedern lernen. Wo gibt es lästige Abhängigkeiten, die man auflösen kann oder Synergien, die man besser nutzen kann. Es macht viel Spaß aus der Vogelperspektive die unterschiedlichen Möglichkeiten zu erforschen. Dieses Bewusstsein eröffnet Dir wieder Spielraum für neue Wege. Werde der Architekt Deines Systems.

Mittagspausen nutzen

Das Gefühl von Freiheit und Spielraum erweitert sich meist, wenn sich unsere Perspektiven und Horizont erweitert. Da wir Menschen soziale Wesen sind, gelingt uns das vor allem durch die befruchtenden und inspirierenden Gespräche mit anderen. In der Regel gibt es einige Gleichgesinnte in der eigenen Firma, man sieht sie vielleicht nur nicht auf den ersten Blick. Nutze Deine Mittagspause, um Dich mit anderen Personen zu treffen und zu vernetzen und mal über andere Dinge als nur die täglichen Routinen zu unterhalten. Dies geht auch im Home Office und virtuell, denn Deine Gleichgesinnten freuen sich über die Möglichkeit des Austauschs sicherlich genau so wie Du. Trau Dich.

Anforderungsprofile vergleichen

Wir sprechen oft von unserem „Job“, aber was ist das eigentlich? Wie sieht diese Rolle in anderen Firmen aus? Welche Erwartungen gibt es dort? Wie sieht die Rollenbeschreibung eines nächstmöglichen Karriereschritte aus? Was braucht es dazu noch? Im Fachjargon sprechen wir von Job-Enrichment und Job Enlargement. Welche Möglichkeiten gibt es, Deinen Job mit zusätzlichen Aufgaben anzureichern oder Deine Tätigkeiten auszuweiten? Wir haben oft sehr viel mehr Spielraum als wir denken. Warte nicht, bis Dich jemand dazu einlädt, sondern gestalte Deinen Job so aus, dass er noch mehr zu Dir passt. Gegebenenfalls hilft Dir Jobcrafting, um noch mehr Spielraum zu erkennen.

Retrospektiven erarbeiten

Feedback_Reflection

Die Tage fliegen so dahin und oft weiß man gar nicht, wo die Zeit eigentlich geblieben ist. Meist können wir noch sagen, mit was man beschäftigt war, was an Aufgaben erledigt wurde. Wollen wir uns nochmal entwickeln liegt das Geheimnis oft in dem WIE man arbeitet. Was ist gut gelungen, was geht noch besser? Gibt es alternative Möglichkeiten die Dinge anzugehen? Wird effektiv gearbeitet, d.h. werden die Dinge getan, die zu einem sinnvollen Ergebnis und Fortschritt führen. Gibt es schneller, einfachere oder billigere Möglichkeiten? Wie ist die Zusammenarbeit mit anderen? Was gibt es noch zu lernen? Sich selbst zu challengen kann unglaublich motivieren.

Loslassen, wenn es nicht mehr geht

11. Bonus Track

Wenn alles nicht mehr hilft, dann empfiehlt sich der beherzte und bewusste Schritt aus dem Job heraus.

Wichtig ist allerdings, nicht aus Frust aus der Situation zu fliehen, sondern mit Freude den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen. Ist noch viel Enttäuschung und Widerwille da, gibt es vielleicht noch eine „Aufgabe“ im aktuellen Job.

Sich mit Herzblut einer neuen Aufgabe zuzuwenden geht nur, wenn man erstmal ernsthaft versucht hat, in der eigenen Rolle eigenverantwortlich Dinge zu verändern. Tut man das nicht, läuft man Gefahr, früher oder später das gleiche Problem in der neuen Rolle zu erleben. Der Unterschied zwischen Aufgeben und bewusst einen neuen Weg einzuschlagen erkennt man daran, dass die Freude und Abenteuerlust, neues Auszuprobieren überwiegt und sich die Jobsuche leicht und spielerisch anfühlt.

Sind alle „Lebensaufgaben“ im alten Job erledigt, wirkt es wie selbstverständlich, eine neue Rolle zu übernehmen und es ist wenig Hadern oder Zweifel zu spüren. Ist die Zeit wirklich reif, kommt meist der Impuls oder sogar schon der neue Job auf uns zu und wir wissen genau „Ja, das ist es ist!“

Sinnvoll Leistung Entwickeln

Zusammenarbeit bedeutet unterschiedliche Kompetenzen und Persönlichkeiten in eine konstruktive Mischung zu bringen. Idealerweise bringt sich jede Person mit Herzblut und allen Ressourcen ein. In unserem Programm geht es darum, ein Verständnis für den eigenen Wert und die individuellen Fähigkeiten zu realisieren, um darauf aufbauend Entwicklungsschritte zu definieren. Wir verbinden Persönlichkeitswerdung mit beruflichem Erfolg und integrieren menschliche Reife in Weiterbildung. Die neu erlangten Kompetenzen bilden die Basis für gute Zusammenarbeit.

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